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Die Hauptaufgabe des Testamentsvollstreckers besteht in der tatsächlichen Umsetzung des letzten Willens des Erblassers.

Daher ist die Anordnung einer Testamentsvollstreckung gerade dann besonders sinnvoll, wenn die Erben zur Abwicklung und/oder Verwaltung des Nachlasses als nicht geeignet erscheinen, weil sie zu unerfahren oder besonders schutzbedürftig sind (z.B. minderjährige oder behinderte Erben). Auch wenn sich schon zu Lebzeiten des Erblassers divergierende Interessen der Erben abzeichnen oder eine Vielzahl von Erben und /oder Vermächtnisnehmern vorhanden ist, kann die Anordnung einer Testamentsvollstreckung hilfreich sein.

Im Rahmen einer Abwicklungsvollstreckung begleicht der Testamentsvollstrecker die Nachlassverbindlichkeiten und erledigt alle im Zusammenhang mit dem Erbfall anfallenden Formalitäten (z.B. Kündigung von Verträgen). Er sorgt für die Einhaltung der vom Erblasser verfügten Auflagen sowie für die Erfüllung von Vermächtnissen. Bei einer Erbengemeinschaft sorgt er außerdem für die ordnungsgemäße Auseinandersetzung des Nachlasses.

Bei einer Dauervollstreckung wird der Nachlass auch über die reine Abwicklung des Erbfalls hinaus verwaltet. Diese Form der Testamentsvollstreckung ist beispielsweise bei minderjährigen oder überschuldeten Erben sinnvoll, da so das Vermögen vor dem Gläubigerzugriff geschützt werden kann.

Schließlich und endlich ist Testamentsvollstreckung eine Vertrauenssache. Wichtig ist, dass der Testamentsvollstrecker für diese verantwortungsvolle Tätigkeit neben den erforderlichen fachlichen Qualifikationen und Erfahrungen im Erb-, Steuer- und ggf. Gesellschaftsrecht auch über die entsprechende soziale Kompetenz im Umgang mit den Erben und sonstigen Berechtigten verfügt.

Weitere Details erläutern wir Ihnen gern in einem unverbindlichen persönlichen Gespräch.

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